Musikschule Limburg | Musikunterricht mit Notenspass.de
Limburg an der Lahn

Limburg an der Lahn, einschließlich der Stadtteile Lindenholzhausen, Linter, Eschhofen, Staffel, Offheim, Dietkirchen und Ahlbach, gehören zum regionalen Einzugsgebiet der Musikschule Selters. An unserem Standort Limburg bieten wie noch nicht alle Unterrichtsfächer an, diese werden aber stetig ausgebaut. Das gesamte Angebot an Instrumentalunterricht, Früherziehung, Vocal-Coaching und Workshops steht jedoch am Standort Niederselters zur Verfügung.

Im gesamten Limburger Gebiet bieten wir auch unseren Home-Service an (Unterricht bei Ihnen Zuhause). Geplant ist eine Zusammenarbeit mit regionalen Schulen, Kindergärten, KiTas und weiteren kulturellen Stellen und Bildungsträgern.

Einige Informationen zu Limburg an der Lahn:

Limburg an der Lahn (amtlich: Limburg a.d. Lahn) ist die Kreisstadt des Landkreises Limburg-Weilburg in Hessen.

Gegen 760 entstand die erste merowingische Befestigung auf dem Limburger Felsen, die in späterer Zeit zur Burg Limburg ausgebaut worden ist. Die ursprüngliche Befestigung wurde wahrscheinlich zum Schutz einer Furt der Lahn errichtet. In ihrem Schutz entstand zunächst eine Ansiedlung, aus der sich später die Stadt entwickelt hat. 910 wurde Limburg erstmals unter dem Namen „Lintpurc“ urkundlich erwähnt: Ludwig das Kind einen Hof des Ortes an Konrad Kurzbold, damit dieser dort eine Kirche erbauen sollte. Konrad Kurzbold legte den Grundstein der Stiftskirche St. Georg, wo er auch begraben wurde. Der Ort erlangte mit der Gründung des Stifts schnell an Bedeutung und profitierte durch den regen Warentransfer der Höhenstraße.

Der auf dem Platz der alten Stiftskirche erbaute Sankt-Georgs-Dom, auch Georgsdom genannt, wurde 1235 geweiht. Am 14. Mai 1289 vernichtete ein verheerender Stadtbrand weite Teile der Limburger Innenstadt, die aber wieder aufgebaut wurde. Eines der damals errichteten Häuser ist der Römer 2-4-6, heute eines der ältesten deutschen Fachwerkhäuser. 1337 wurden die Limburger Juden aus der Stadt vertrieben. Erst 1341 durften sie wieder auf königlichen Befehl in der Stadt siedeln. 1344 wurde die Stadt zur Hälfte an Kurtrier verpfändet, 1420 ging sie ganz in kurtrierischen Besitz über. Dieser Vorgang sowie der erneute Stadtbrand (1342) und die Pest (1349, 1356 und 1365), vor allem aber der Aufstieg der Territorialfürsten, führten zum allmählichen Niedergang. 1315 und 1346 wurde, vermutlich in zwei Abschnitten, die steinerne Lahnbrücke errichtet.

Bereits 1232 wurde der neu gegründete Franziskanerorden in Limburg aktiv. Ab 1246 lassen sich Beginen nachweisen. Bei ihnen handelte es sich wohl vor allem um Frauen aus der Bürgerschaft. Spätestens 1341 besaß ihre Gemeinschaft ein eigens Haus. 1417 sind die Beginen letztmals erwähnt.