| Hörproben "Schrebergarten" | Daniel Küblböck |
| Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 19:41 Uhr | |||
Schrebergarten | Das neue Daniel Küblböck-AlbumWie die meisten bereits mitbekommen haben arbeiten wir grade mit Daniel Küblböck an seinem neuen Studio-Album, das "Schrebergarten" heissen wird und ab September endlich in Euren Player laufen wird. Aktuell gibt es als kleinen Vorgeschmack auf Daniels Homepage 4 Hörproben, die wir kurz im Studio zusammengeschnitten haben: -> Hörproben www.daniel-kueblboeck.de Auf Daniels Hompage findet Ihr noch viele weitere Informationen zum Album, das Layout vom Cover sowie die komplette (vorläufige) Trackliste. Es wird insgesamt 15 Titel auf dem Album geben. Daniel zu seinem neuen Album: "Viel Herzblut habe ich in die neuen Songs gesteckt und viele Titel in Deutsch geschrieben. Meine Erfahrungen der letzten Jahre vom Teenager zum jungen Mann haben mich geprägt und mir viel Gefühl, Energie und Leidenschaft für meine neuen Songs gegeben. Das Album wird wie eine Schachtel Pralinen sein in der verschiedene Stilrichtungen gepaart sind und wo für jeden etwas dabei sein wird. Das Album ist vom Jazz beeinflusst, aber auch rockige und elektronische Klänge sind enthalten." Quelle: www.daniel-kueblboeck.de Aktuell bauen wir unser Studio noch aus, dies wird in den nächsten 14 Tagen fertig sein, dann haben wir 2 zusätzliche Räume zur Verfügung und auch unser neues Equipment, an erster Stelle unsere neue digitale Mixingkonsole, werden Ihren festen Platz finden. Daniels Album wird also die "Premiere" für unser neues Studio auf die wir uns wahnsinnig freuen. Ihr dürft Euch auf ein eine Bildergalerie zum Studioumbau freuen und natürlich wird es eine Einladung zum "Tag der offenen Tür" geben, bei dem wir Euch einmal hinter die Kulissen gucken (aber nicht hören!) lassen! ;-) 4 Hörproben online - und so sind sie entstanden
Die vier Hörproben sind sogenannte "Roughs", also Demoversionen, die den Studiomusikern den Ablauf eines Stückes verdeutlichen, an denen noch rumgeschnitten, gemischt und experimentiert wird. Roughs werden bei uns digital erstellt, der Ablauf ist meist wie folgt: nachdem wir einen Text vorliegen haben erarbeiten wir eine Grundmelodie, dies geschieht meistens am Klavier. Bei vielen Titel haben die Künstler schone eine Melodie oder einen Ansatz, den wir dann gemeinsam ausbauen. In den Text werden zunächst einmal die Harmonien (Akkorde) geschrieben, danach beginnt die eigentliche Ausarbeitung. Die Stilrichtung ist meistens schon vom Text oder der Idee vorgegeben, es ist also klar ob es eine Ballade oder eine Rock-Nummer werden soll. Nun gehen wir in kleine Digital-Studio und fangen mit dem Wichtigsten an: dem Schlagzeug! Das Tempo wird festgelegt und eine Schlagzeugspur wird erstellt, dies kann digital passieren oder ein Drummer spielt diese eben ein. Oft kombinieren wir dies mit dem Bass, diese beiden zusammen bilden die Rhythm-Section und bestimmen den Groove eines Songs. Stehen Bass und Schlagzeug füllen wir das ganze erst einmal mit Flächen, je nach Songs z.B. Synthesizer, Rhythmus-Gitarre oder Klavier. Nun hat der Song ein Gerüst, zu dem nun der Text eingesungen wird. Da es noch keine anschließende Produktion ist werden diese "Takes" in Einem eingesungen. Für die "Finale Version", die auf ein Album kommt, werden die Gesangsspuren mehrfach eingesungen, fehlerhafte Passagen mitunter viele, viele Male - für ein Rough reicht uns ein fehlerfreier Ablauf, textliche Fehler oder mal ein "versemmelter Ton" sind weniger kritisch, da es ja nur darum geht sich ein klangliches Bild vorstellen zu können. Haben wir nun das Grundgerüst und die Lead-Vocals geht es an die Feinheiten, die einen Song ausmachen, z.B. eine Solo-Gitarre, ein "trauriges" Cello, prägende Synthesizer usw. Step by step baut sich ein Song auf bis wir im Schnitt 20 - 30 Spuren mit Instrumenten, Stimmen und Effekten haben. Der Song klingt nun erst einmal mächtig und drückend, da alle Instrumente über die gesamte Spieldauer zu hören sind. Nun liegt es am Soundengineer, die Spannung zu bauen, also einen Song z.B. mit einem schönen Intro zu versehen, spannende Breaks in die Drums zu setzen, aus dem Ganzen ein "weniger ist mehr" zu machen das sich rund anhört, spannend ist und ins Ohr geht. Steht nun einmal ein Rough werden noch Chorsätze eingesungen, ebenfalls als einfacher Take, und Stimmen gedoppelt. Chöre einzusingen bedeutet, das bestimmte Passagen einen leichten (oder auch mal prägnanten) Chor im Background haben (Backings). Dies sind die sogenannten zweiten, dritten und vierten Stimmen, also beispielweise eine Terz, eine Quint und eine Oktave über bzw. unter den Leadvoalcs. Die Chöre werden separat abgemischt und dann dem Rough hinzugefügt. Nun geht der ganze Song einmal durch "Raumschiff Enterprise" - so nennen wir unsere Studioracks, die so schön blinken und leuchten! ;-) Fertig ist ein Rough, die Basis für spätere Studioaufnahmen. Qualitativ hört man nun ein sehr solides Demo das schon weit über "Homerecording" hinaus geht, aber eben noch keine fertige Studioproduktion ist. Deswegen fehlt bisweilen mal ein Wort, Vocals klingen nicht klar, ein Riff ist mal zu leise oder ein Wort endet auf "s" statt auf "f"... Für eine solche Aufnahme sind nun rund 3 - 4 Tage ins Land gegangen, von der Idee bis zum Rough. Wie wir damit nun weiterarbeiten und wie ein Tag im Tonstudio aussieht erzählen wir euch dann beim nächsten Mal, schaut doch einfach ab und zu vorbei. Texte zu den HörprobenAuf vielfachen Wunsch hin gibt es hier nun die Texte zu den Hörproben. Die Hörproben sind deshalb "Proben", weil wir diese natürlich geschnitten haben. Es soll ein Eindruck von den Songs rüberkommen, von den Stilrichtungen und vor allem von der Vielfalt des Schrebergarten-Albums. Die fertigen Songs gibts dann ja bald auf CD! ;-) Die Klammern [...] zeigen wo wir geschnitten haben! Jazz dir dein Leben süßIch verzichte auf ne Coke Denn ich jazz mir mein Leben süß Kannst Du nicht verzeihn
[...] Wir waren uns nie ähnlich
Mauern
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