Hilft Musikunterricht bei Sprach- oder Motorikstörungen?Viele Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Schulen empfehlen Musikunterricht als Ergänzung zu einer laufenden Therapie. Beim gemeinsamen Musizieren herrscht eine entspannte Atmosphäre, die anders ist als das gezielte und gewollte "Üben" in einer Theraphie, so ergänzt sich beides: gezieltes Üben mit dem Therapeuten, entspanntes Festigen der Übungen in unserem Unterricht.In den meisten Fällen berichten Eltern uns sehr zeitnah von positiven Veränderungen durch den Musikunterricht.
Im Bereich der Sprachstörungen empfiehlt sich ein Kursangebot, in dem wir auch singen, also z.B. alle Formen der musikalischen Früherziehung oder auch Gitarre, Klavier, Chor. Für motorische Störungen, die mit einer Ergo- oder Physiotherapie behandelt werden, bieten sich rhythmische Kurse wie Schlagzeug, afrikanisches Trommeln oder Boomwhackers an, optimal mit einer Kombination aus Musik und Bewegung.
Durch unsere enge Zusammenarbeit mit Therapeuten besteht auf Wunsch auch die Möglichkeit, bestimmte Übungen und Lernziele in unseren Unterricht einzubinden. Unsere Fachlehrer erteilen gerne detaillierte Auskunft.
Unser Unterricht kann keine Therapie ersetzen, aber in jedem Fall sinnvoll ergänzen und unterstützen! | | Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. September 2010 um 10:51 Uhr | Mein Kind hat ADS oder ADHS, kann es trotzdem am Unterricht teilnehmen?Selbstverständlich darf Dein Kind auch mit ADS oder ADHS an unserem Unterricht teilnehmen. Teil uns dies einfach bei Anmeldung kurz mit, wir schauen dann, daß wir Dein Kind in eine entsprechend kleinere Gruppe integrieren oder einen Einzelunterricht vereinbaren, um eine für alle Seiten entspannte Unterrichtsatmosphäre zu schaffen.
Wir arbeiten oft und gerne mit Kindern, die ADS oder ADHS haben, da wir über die Musik einen Zugang zu den Kindern schaffen können, der im "normalen Alltag" nicht greifbar ist. Viele Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Schulen empfehlen Musikunterricht und wir sind erfahren im Umgang mit Kindern, die eine Aufmerksamkeits-Defizitstörung haben. Dein Kind wird bei uns nicht ausgegrenzt oder "ruhig gestellt", sondern in den regulären Unterricht integriert, in den meisten Fällen berichten Eltern uns sehr zeitnah von positiven Veränderungen durch den Musikunterricht.
Durch unsere enge Zusammenarbeit mit Therapeuten besteht auf Wunsch auch die Möglichkeit, bestimmte Übungen und Lernziele in unseren Unterricht einzubinden. Unsere Fachlehrer erteilen gerne detaillierte Auskunft. | | Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. September 2010 um 10:42 Uhr | Ab welchem Alter kann mein Kind zum Unterricht anmelden?Unser Unterrichtsangebot ist flexibel aufgebaut, der Unterricht ist jeweils dem Alter angepasst. Eltern-Kind-Kurse bieten wir bereits für Babies ab 6 Monaten an, ab dem 2. Lebensjahr haben wir unsere "Musikzwerge" bevor es mit dem Kindergartenalter zur musikalischen Früherziehung über geht. Regulärer Instrumentalunterricht kann mit etwa 6 Jahren begonnen werden. Wir empfehlen folgendes Alter zum Einstieg:
Tasteninstrumente: ab ca. 6 Jahre
Gitarre: ab ca. 6 Jahre
Streichinstrumente: ab ca. 7 Jahre
Blasinstrumente: ab ca. 8 Jahre, nach dem Zahnwechseln (keine Zahnlücken!)
Vocal-Coaching: ab 12 Jahre (davor: Kinder- und Jugendchor)
Schlagzeug: ab ca. 7 Jahre
Die Altersangaben sind nur eine Orientierung und nicht verbindlich. Gerne kannst Du eine kostenlose Probestunde vereinbaren, unsere Lehrer teilen Dir im Anschluss mit, ob es vielleicht noch zu früh ist für das "Wunschinstrument" oder halten Alternativangebote zur musikalischen Grundausbildung bereit. Jedes Kind entwickelt sich anders, daher beurteilen wir dies auch individuell!
| | Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. September 2010 um 10:28 Uhr | Mein Kind gehört einer anderen Religion an, was macht Ihr z.B. an Weihnachten?Wir haben Schüler und Lehrer aus vielen Kuturkreisen, die vielen verschiedenen Glaubensrichtungen angehören. Unser Unterricht orientiert sich an keiner Glaubensrichtung und beinhaltet keine religiösen Inhalte und Meinungen. Wir vertreten die Meinung, daß Religion ein Glaube ist, den jeder Mensch für sich selbst gefunden und gewählt hat und wir im Miteinander voneinander lernen können.
Die überwiegende Zahl der Schüler bei uns sind christlichen Glaubens, daher spielen wir in der Vorweihnachtszeit natürlich auch mal Weihnachtslieder, feiern gemeinsam Geburtstage oder basteln mit den kleineren Kindern Laternen, musikalische Ostergrüsse etc... Sollte Dein Kind einer Religionsgemeinschaft angehören, wo dies nicht Brauch ist kannst Du das dem Fachlehrer einfach kurz mitteilen, dein Kind führt dann den regulären Unterricht ohne diese Inhalte fort. Unsere Schüler und Lehrer sind anderen Religionen gegenüber aufgeschlossen und auch "neugierig", sodaß wir beispielsweise ein Weihnachtslied gemeinsam üben und anschließend ein Lied aus dem Glauben Deines Kindes, auch hier halten wir Noten- und Musikmaterial bereit.
Zum Jahresabschluss findet bei uns eine "Weihnachtsfeier" statt, die wir aufrgund des saisonalen Termines auch so nennen. Natürlich findest du bei uns einen Tannenbaum und enstprechende Dekorationen, allerdings verzichten wir auf religiöse Aspekte bei der Gestaltung. Bei uns steht der gemeinsame Jahresabschluss im Mittelpunkt: ein heisser Kakao oder Punsch für die Kinder, eine Tasse Glühwein oder Kaffee für die Eltern, der Austausch untereinander, Vorspielen von Liedern und gemeinsames Singen. Wir beenden für uns und mit Euch ein schönes Musikschuljahr und freuen uns auf das kommende Jahr - und daher freuen wir uns über rege Teilnahme unserer Schüler aller Nationen und Religionen. | | Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. September 2010 um 11:07 Uhr |
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